Digitale Logos-Edition
Seit dem Beginn der Pfingstbewegung, Anfang des 20. Jahrhunderts, stehen Spontanität und Demokratisierung des Gottesdienstes im pfingstlichen Selbstverständnis in einem engen Verhältnis zum Ideal eines Gottesdienstes, in dem der Heilige Geist tatsächlich Freiraum hat zu wirken, wie er will. Davon rückt in den letzten Jahren ein Teil der Pfingstgemeinden der westlichen Welt ab, zumindest, was den öffentlichen Hauptgottesdienst anbelangt. Die Autoren des Bandes gehen der Frage nach, wie sich diese Akzentverschiebung entwickelt hat und wie sie sich begründet, wie sich das Ideal des klassischen Pfingstgottesdienstes mit dem Zeugnis der Schrift vereinbaren lässt und wie sich moderne attraktionale Pfingstgemeinden heute ein kraftvolles Wirken des Heiligen Geistes im Gottesdienst vorstellen.
Dieser Band fasst die Beiträge des Theologischen Studientag des BFP 2020 zusammen, der wegen Corona leider verschoben und dann abgesagt werden musste.
Dr. Bernhard Olpen, leitender Pastor des „Christlichen Zentrums Düsseldorf“ (CZD), Dozent für Neuere Kirchengeschichte am Theologischen Seminar BERÖA sowie stellvertretender Leiter des Theologischen Ausschusses des BFP. Er ist Autor mehrerer Bücher zu geschichtlichen und kirchengeschichtlichen Themen.
Matthias C. Wolff hat Theologie am Seminar in Erzhausen studiert. Er ist leitender Pastor der Elim Kirche Hamburg, Vorsitzender der Evangelischen Allianz Hamburg und des Netzwerkes „Gemeinsam für Hamburg“. Er ist Mitarbeiter im Theologischen Ausschuss des BFP sowie Autor mehrerer Bücher.
Christian Knorr ist leitender Pastor der Credo Kirche in Wuppertal