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Biblische Dogmatik: Eine Einführung in die Systematische Theologie

Verlage:
ISBN: 9783862690664

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Übersicht

Wayne Grudem glaubt, dass Theologie „gelebt und gebetet und gesungen“ werden soll (Vorwort) – doch bevor dies geschehen kann, muss sie zunächst verstanden werden.

In diesem viel verkauften Lehrbuch beginnt jedes Kapitel mit einer klaren Definition der zu erörternden Lehre und diskutiert im weiteren Verlauf ausführlich deren Begründung in der Heiligen Schrift. Dann folgen Fragen zur persönlichen Anwendung, die dabei helfen sollen, die Relevanz der Lehre für das Leben des einzelnen Christen und der Kirche deutlich zu machen. Jedes Kapitel endet mit einem Loblied, das zum gemeinsamen und persönlichen Singen und Nachsinnen geeignet ist. Wayne Grudems warme, pastorale und praktische Herangehensweise an die systematische Theologie ist weithin hoch gewürdigt worden. Er belegt Seite für Seite, wie wichtig biblische Lehre ist, sowohl für das geistliche Wohl des Einzelnen als auch für das Wohlergehen der christlichen Kirche in ihrer Gesamtheit.

Die Autorität der Bibel bedeutet, dass alle Worte in der Heiligen Schrift in einer solchen Weise Gottes Worte sind, dass der Unglauben an ein oder der Ungehorsam gegenüber einem Wort der Heiligen Schrift gleichbedeutend mit Unglauben oder mit Ungehorsam Gott gegenüber ist.

Seite 81

Die Notwendigkeit der Heiligen Schrift kann wie folgt definiert werden: Die Notwendigkeit der Heiligen Schrift bedeutet, dass die Bibel notwendig ist, um das Evangelium zu kennen, um geistliches Leben aufrechtzuerhalten und Gottes Willen zu erkennen; aber sie ist nicht notwendig, um zu wissen, dass Gott existiert oder um etwas über Gottes Charakter und Sittengesetze zu erkennen.

Seite 127

Mit derartigem Beweismaterial sind wir nunmehr in der Lage, biblische Irrtumslosigkeit zu definieren: Die Irrtumslosigkeit der Bibel bedeutet, dass die Bibel in ihren ursprünglichen Handschriften nichts behauptet, was den Tatsachen widersprechen würde.

Seite 100

schwer mit der distanzierten Form einer Art Beaufsichtigung getreu dem Evolutions-Motto „Hände weg“ zu vereinbaren

Seite 308

Gott möchte, dass wir beten, weil das Gebet unser Vertrauen auf Gott zum Ausdruck bringt und ein Mittel ist, durch das unser Vertrauen auf ihn zunehmen kann.

Seite 417

Eine der schönsten Eigenschaften dieser Dogmatik ist ihre Zugänglichkeit. Wayne Grudem hat ausdrücklich nicht nur Theologie-Experten im Blick, sondern jeden Christen, der tiefer in die Glaubenslehren eintauchen will.

—Jens Binfet, Logos-Blog

Prof. Wayne Grudem, D.D., Ph.D. hält eine Forschungsprofessur für Theologie und Bibelwissenschaft am Phoenix Seminary (USA) und ist ein viel beachteter Autor in dogmatischen und ethischen Themen.

Rezensionen

6 Bewertungen

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  1. Dino

    Dino

    27.04.2024

    Das Buch ist in einer einfachen und verständlichen Sprache geschrieben, was sich allerdings in der Praxis als Nachteil erweist, da der fragwürdige Inhalt dadurch eine größere Verbreitung gefunden hat. Grudem definiert die Aufgabe der systematischen Theologie folgendermaßen: Systematische Theologie ist jedes Studium, das die Frage beantwortet: „Was lehrt die Bibel uns heute über jedes denkbare Thema?“ Wayne Grudem, Biblische Dogmatik: Eine Einführung in Die Systematische Theologie, trans. Volker Jordan, vol. 29, Theologisches Lehr- Und Studienmaterial Des Martin Bucer Seminars (Bonn; Hamburg: VKW; arche-medien, 2013), 27. Die tatsächlich adressierten Themen sind vor allem klassische Topoi der systematischen Theologie sowie einige typische Grudem-Lieblingsthemen. Da Grudem seine theologische Aufgabe vor allem darin versteht, uns mitzuteilen, was die Bibel seiner Meinung nach zu diesen Themen sagt, findet man hier im Vergleich zu anderen Dogmatiken weniger systematische theologische Reflexion über den christlichen Glauben und das große Ganze, sondern eher den Versuch, eine biblische Begründung für bestimmte Lehrinhalte zu formulieren. Typischerweise funktioniert die biblische Begründung aber nicht so, dass biblische Texte sorgfältig in ihrem Kontext ausgelegt werden, sondern mehr über die Zusammenstellung von aus ihrem ursprünglichen Kontext isolierten Versen ("Beweistexten"). Die Vorgehensweise ist also oft eher so, dass aus der Zusammenstellung isolierter Textstellen etwas Neues gebaut wird, für das die einzelnen Texte als Mosaiksteine dienen. Dies erfolgt teilweise ohne echte Sensibilität für die biblischen Texte. Dies ist um so erschreckender, als Grudem von seiner Ausbildung her eigentlich nicht systematischer Theologe, sondern Neutestamentler ist, also die Prinzipien guter Auslegung beherrschen sollte. In der Trinitätslehre ist Grudem neben Bruce Ware der prominenteste Vertreter der Sonderlehre der "eternal functional subordination" der zweiten Person der Trinität. Für diese (IMO heterodoxe) Sonderlehre ist Grudem insbesondere 2016 stark unter Druck geraten (dazu findet sich viel Material im Internet, u. a. auch ein Wikipedia-Artikel). Grudem ist daraufhin zumindest insoweit zurückgerudert, dass er angekündigt hat, in der nächsten Auflage seiner Dogmatik nicht mehr die traditionelle Lehre von der ewigen Zeugung des Sohnes abzulehnen. (Es muss jedoch erwähnt werden, dass das hier besprochene Buch eine deutsche Übersetzung der ersten Auflage von 1994 ist.) Da Grudem seit 2016 häufig als Apologet für Donald Trump aufgetreten ist, könnte noch erwähnt werden, dass seine politischen Auffassungen in diesem Buch keine zentrale Rolle spielen. Das Thema Staat kommt nur am Rande (bei Themen wie Religionsfreiheit) vor. In der Summe denke ich, dass man hier nicht wirklich systematische Theologie lernt. Das Buch ist eher ein abschreckendes Beispiel dafür, wie man Theologie (als systematische Reflexion über Inhalte) und Exegese (als Auslegung von Texten in ihrem Kontext) nicht betreiben sollte.
  2. Philemon Roth

    Philemon Roth

    15.02.2024

  3. Markus Buller

    Markus Buller

    29.09.2022

    Eines der Bücher, welche mich am stärksten geprägt haben. Besonders genial: Obwohl es dogmatisch ist, ist es keineswegs trocken, sondern im Gegenteil sehr einfach zu lesen. Seine Standpunkte sind sehr schön formuliert und biblisch begründet. Auch der Abschnitt über die Geistesgaben ist sehr erfrischend, praktisch, augenöffnend und sehr zu empfehlen. Auch Gegenargumente werden behandelt, sodass auch kommende Einwände beantwortet werden. Insgesamt ist das Buch, nicht zuletzt wegen der Anleitung zum Lob Gottes, einfach ein Genuss.
  4. Martin Kapfhammer
  5. Michael Klimpsch
  6. Sascha

    Sascha

    03.04.2020

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