Produkte>Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit (JSHRZ) - Band 3: Unterweisung in lehrhafter Form

Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit (JSHRZ) - Band 3: Unterweisung in lehrhafter Form

  • Format:Digital

299,99 $

Zahlung auf Raten im Warenkorb möglich

Produktbeschreibung

Der dritte Band der Jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit besteht aus sieben Lieferungen. Darin enthalten sind die Testamente der zwölf Patriarchen, das Buch Baruch, der Brief Jeremias, das Testament Abrahams, Fragmente jüdisch-hellenistischer Exegeten und weitere Unterweisungen in lehrhafter Form.

Jesus Sirach (Ben Sira) wird vorerst ohne eigenen Datentypen ausgeliefert. Die Vers-für-Vers-Navigation wird voraussichtlich im Oktober nachgeliefert.

Sammlungspreis oder einzeln erwerben: Dieses Werk ist auch als Teil der Sammlung Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit (JSHRZ): Alte Folge (6 Bde.) oder einzeln erhältlich.

  • Titel: Unterweisung in lehrhafter Form
  • Reihe: Jüdische Schriften aus jüdisch-hellenistischer Zeit
  • Band: 3
  • Lieferungen: 1-7
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Seiten: 909
  • Erscheinungsjahre: 1979-2001
  • Sprache: Deutsch
Wert, wenn separat erworben
||Teilweise enthalten
Wert, wenn separat erworben
Gesamtwert im Einzelkauf:

Die Logos-Edition von Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit (JSHRZ) - Band 3: Unterweisung in lehrhafter Form ist in den gewaltigen Funktionsumfang von Logos Bibelsoftware eingebunden. Das Buch lässt sich online und offline plattformübergreifend auf allen Geräten lesen. Markierungen und Notizen synchronisieren sich in wenigen Minuten. Filtern Sie nur markierte Passagen heraus und erhalten somit eine Zitatsammlung der wichtigsten Abschnitte. Alle Bibelstellen sind mit einem Link versehen und können mit einem Klick nachgeschlagen werden.

Lieferung 1: Die Testamente der zwölf Patriarchen

  • Autor: Jürgen Becker
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1980
  • Seiten: 168

„Die Test XII sind eine pseudepigraphische Schrift, deren alttestamentliches Vorbild vor allem Gen 49 ist. In Gen 49 versammelt Jakob seine zwölf Söhne vor seinem Tode um sich, segnet sie und verkündigt ihnen einzeln, „was euch am Ende der Tage begegnen wird“ (Gen 49,1), indem er die Eigentümlichkeiten und Schicksale jedes Stammes in einem kurzen Spruch darstellt. Dieses Vorbild ist in den Test XII so verarbeitet, daß nunmehr jeder der zwölf Jakobssöhne seine Kinder und Enkel in der Todesnähe um sich versammelt. Er erzählt ihnen in deutlicher formaler und inhaltlicher Erweiterung des alttestamentlichen Vorbilds seine eigene Lebensgeschichte, nimmt sie zum Anlaß, aus ihr in breiter Form vorbildliche Mahnungen für seine Nachkommen abzuleiten, und gibt endlich - oft recht zahlreiche - Zukunftsankündigungen über die ausstehenden Ereignisse des Stammes und ganz Israels.“

Lieferung 2: Das Buch Baruch. Der Brief Jeremias. Testament Abrahams. Fragmente jüdisch-hellenistischer Exegeten: Aristobulos, Demetrios, Aristeas

  • Autoren: Antonius H.J. Gunneweg, Enno Janssen, Nikolaus Walter
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1980
  • Seiten: 140

„Bar ist eine unter mehreren Schriften […], die dem Vertrauten und Sekretär des Propheten Jeremia (Jer 32,12ff.; 36; 45) zugeschrieben wurden. Baruch soll laut Einleitung das Buch seinen nach Babylonien deportierten Landsleuten vorgelesen haben, die es hernach zur gottesdienstlichen Verwendung nach Jerusalem sandten.“

„EpJer soll laut Einleitung die Abschrift eines Briefes sein, den Jeremia an die nach Babylonien Verbannten schrieb. Mittels der Briefform soll der Schrift in Analogie zu Jer 29 jeremianische Autorität verliehen werden. Das Korpus der Schrift hat jedoch keinen Briefcharakter, sondern ist eine ermahnende Belehrung[…].“

„Das Testament Abrahams ist eine legendarische Ausschmückung des Todes Abrahams. Abraham will nicht sterben. In seiner Todesstunde kann er den Himmel, die Erde und das Gericht über die Seelen schauen. Nachdem der Erzengel Michael sich weigert, Abrahams Seele zu holen, nimmt sie schließlich der Todesengel.“

Lieferung 3: Das Testament Hiobs

  • Autor: Berndt Schaller
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1979
  • Seiten: 92

„Das als Testament des Hiob ausgegebene Pseudepigraph ist das umfangreichste und zugleich bedeutendste Zeugnis der Hiob-Haggadah des antiken Judentums. In ihm liegt das einzige erhaltene Beispiel einer in sich geschlossenen, literarisch selbständigen Hiobdichtung aus nachbiblischer Zeit vor.“

„Das Werk setzt das kanonische Hiobbuch voraus. Wie dieses berichtet es vom Unglück und von den Leiden, die der Satan mit Erlaubnis Gottes Hiob zufügt, von der Standhaftigkeit, mit der Hiob alles erträgt, von den Auseinandersetzungen Hiobs mit Frau und Freunden, ferner von der Genesung Hiobs, seinem erneuten Reichtum und seiner neuen Familie sowie schließlich von seinem Tod. Mitunter sind ganze Abschnitte der biblischen Vorlage, namentlich der Rahmenkapitel 1-3 und 42, ausgeschrieben, bisweilen sogar wörtlich übernommen. Von einer bloßen Nachdichtung kann jedoch nicht die Rede sein.“

Lieferung 4: Weisheit Salomos

  • Autor: Dieter Georgi
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1980
  • Seiten: 95

„Die ursprünglich anonyme, erst viel später Weisheit Salomos genannte Schrift macht auf den Leser einen schillernden Eindruck. Zusätzlich zur Anonymität werden alle Personen-, Volks- und Ortsnamen gemieden. Eindeutige Hinweise auf Institutionen des israelitischen Volkes und Glaubens fehlen ebenfalls. Die himmlische Weisheit ist im ganzen vorderen Orient bekannt. Die Verweise auf die an die Väter ergangenen Eidschwüre (12,21; 18,6.22) und auf Bundesschlüsse (18,22) setzen zwar für den Kenner biblische Tradition voraus, aber sie sind für hellenistische Ohren dennoch genügend allgemein und verständlich. In 9, 1—12 ist ein fiktives Salomo-Gebet verwandt, aber sobald der Name Salomo getilgt ist, liest es sich so, daß man von jeder hellenistischen Tradition aus bequem Zugang zu einem Verständnis findet. So entzieht sich die Schrift bewußt aller direkten Identifizierungsmöglichkeit.“

Lieferung 5: Jesus Sirach (Ben Sira)

  • Autor: Georg Sauer
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1981
  • Seiten: 169

„Die unter dem Namen „Jesus Sirach“ in der christlichen Kirche seit deren Entstehung überlieferte jüdische Schrift aus hellenistischer Zeit hat in vielfältiger Hinsicht eine äußerst wechselvolle Geschichte erlebt.

Bereits die verschiedenen Namen, mit denen dieses Buch bezeichnet wurde, verdeutlichen die kulturell und historisch weitgespannte Mannigfaltigkeit, die dieses überragende Literaturwerk begleitete.“

„Nach dem Selbstzeugnis von Sir will das Buch Lehre (mwsr) bieten, die Weisheit (bkmh) vermittelt und zur rechten Lebensführung in vielen Lebenslagen verhilft (50,27 f.). Damit ist der Inhalt zutreffend bestimmte. Das Buch ist demzufolge den anderen Büchern des AT, die zur Weisheitsliteratur zu zählen sind, an die Seite zu stellen (Prv, Qoh). In der Tat sind noch in Sir die gleichen literarischen Formen anzutreffen wie in der z.T. um Jahrhunderte früheren Literatur des AT.“

Lieferung 6: 4. Makkabäerbuch

  • Autor: Hans-Josef Klauck
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1989
  • Seiten: 124

Dem 4. Makkabäerbuch wurden im Verlauf seiner Text- und Überlieferungsgeschichte verschiedene Titel beigelegt. Die beiden wichtigsten sind „Über die Selbstherrschaft der Urteilskraft“ und „4. Makkabäerbuch“.

Lieferung 7: 5. und 6. Esra-Buch

  • Autor: Michael Wolter
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 2001
  • Seiten: 121

„Als 5. bzw. 6. Esra-Buch werden heute jene Texte bezeichnet, die in den Druckausgaben der Vulgata als die beiden ersten bzw. letzten Kapitel des 4. Esra-Buches aufgeführt sind: 4.Esr 1-2 gilt als 5. Esra-Buch und 4.Esr 15-16 als 6. Esra-Buch. Dass diese vier Kapitel nicht zum ursprünglichen Bestand des 4. Esra-Buches gehören, sondern als Nachträge anzusehen sind, hat m. W. erstmals Christian Jakob van der Vlis im Jahre 1839 aufgewiesen. In Bezug auf das 5. Esra-Buch begründete er sein Urteil damit, dass Israel in 4.Esr 1-2 als von Gott verworfen und durch die Christenheit ersetzt gelte, während es in Kap. 3-14 nach wie vor als erwähltes Gottesvolk angesehen werde; 4.Esr 15-16 passe nicht zum Vorausgehenden, weil hier den Unterdrückern des Gottesvolkes Unheil angedroht werde, obwohl am Ende von Kap. 14 das Buch ganz offensichtlich bereits beendet sei. Als zusätzliches Argument führt er die zahlreichen Gräzismen an.“

Rezensionen

0 Bewertungen

Melden Sie sich mit Ihrem Faithlife-Konto an

    299,99 $

    Zahlung auf Raten im Warenkorb möglich