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Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit (JSHRZ) - Band 5: Apokalypsen

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Produktbeschreibung

Der fünfte Band der Jüdischen Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit besteht aus neun Lieferungen. Darin enthalten sind die griechische Baruch-Apokalypse, das Apokryphon Ezechiel, die Himmelfahrt Moses, die griechische Esra-Apokalypse und weitere Apokalypsen.

Sammlungspreis oder einzeln erwerben: Dieses Werk ist auch als Teil der Sammlung Jüdische Schriften aus hellenistisch-römischer Zeit (JSHRZ): Alte Folge (6 Bde.) oder einzeln erhältlich.

  • Titel: Apokalypsen
  • Reihe: Jüdische Schriften aus jüdisch-hellenistischer Zeit
  • Band: 5
  • Lieferungen: 1-9
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Seiten: 1288
  • Erscheinungsjahre: 1976-2003
  • Sprache: Deutsch
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Lieferung 1: Die griechische Baruch-Apokalypse. Das Apokryphon Ezechiel

  • Autoren: Wolfgang Hage, Karl-Gottfried Eckart
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1974
  • Seiten: 60

„Baruch („der Gesegnete“) ben Neria ben Machseja (Jer 32,12), der Schreiber und treue Anhänger des Propheten Jeremia während dessen Auftretens in Juda (627 bis nach 587 v. Chr.) und darauf sein Begleiter in die unfreiwillige Emigration nach Ägypten (Jer 43, 1—7), gilt als Verfasser jener Abschnitte des kanonischen Jeremiabuches (innerhalb Jer 1-51), die in der dritten Person vom Propheten berichten (vgl. z.B. Jer 36).“

„Das ApoEz ist ein uns nicht erhaltenes Buch, von dem nur vier, zum Teil extrem kurze Fragmente auf uns gekommen sind. Vom Inhalt des Buches selbst wissen wir nichts. Die Fragmente enthalten den Gerichtsgedanken und ein apokalyptisches Bild von einer Kuh. Das Buch ist sehr wahrscheinlich jüdischen Ursprungs und wohl vor 70 post entstanden. Die Kirchenväter benutzen es u. a. zur Argumentation für die Jungfrauengeburt.“

Lieferung 2: Himmelfahrt Moses. Die griechische Esra-Apokalypse. Die syrische Baruch-Apokalypse

  • Autoren: Egon Brandenburger, Ulrich B. Müller, A. F. J. Klijn
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1976
  • Seiten: 140

„Die Mose-Prophetie ist von der Landnahme Israels (2,1 ff.) bis in die Zeit um und kurz nach Herodes (6 f.) chronologisch angelegt; und 7,1f. zeigt an, daß diese Chronologie auch die Zeit bis zum Weltende umgreift.“

„In der ApcEsr will Esra mit Gott rechten wegen des Schicksals der Sünder. Gott soll die Frage beantworten, welchen Sinn die Erschaffung des Menschen überhaupt gehabt hat, wenn er doch dem Gericht entgegengeht […]. Auffällig ist in beiden Schriften die Fürbitte für die Sünder.“

„Der Verfasser, der am Anfang des zweiten Jahrhunderts in Palästina lebte, will mit dieser Schrift seine Volksgenossen in einer offensichtlich katastrophalen Lage trösten und ihnen den Weg weisen. Das jüdische Volk befand sich damals in einer Periode seiner Geschichte, in der die Zerstörung des Tempels schon eine Generation zurücklag und in der ihm ständig die totale Vernichtung drohte.“

Lieferung 3: Die Elia-Apokalypse

  • Autor: Wolfgang Schrage
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1980
  • Seiten: 101

„Eine Schrift unter dem Namen des Elia wird in Kanonsverzeichnissen und Zitaten der Alten Kirche mehrfach bezeugt, und zwar als Schrift des „Propheten Elia“ in der sogenannten Stichometrie des Nicephorus, als Apokalypse in dem sogenannten anonymen Apokryphenverzeichnis, im Arnbrosiaster und bei Hieronymus. Möglicherweise ist damit stets dieselbe apokalyptische Schrift gemeint, deren Ursprung man wohl im Judentum zu suchen hat. Denn da die in diesen Verzeichnissen aufgezählten und zum Teil erhaltenen alttestamentlichen Pseudepigraphen des Adam, Henoch, Mose, Salomo u. a. jüdischen Ursprungs sind, liegt solche Annahme auch für die dort genannte ApcEl nahe. Das würde dadurch bestätigt, wenn als Quelle des im AT nicht nachweisbaren Schriftzitats aus 1 Kor 2,9 tatsächlich ein Elia-Apokryphon zu gelten hätte, wie das in der Alten Kirche öfter behauptet wird, z. B. von Origines und vom Ambrosiaster.“

Lieferung 4: Das 4. Buch Esra

  • Autor: Josef Schreiner
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1981
  • Seiten: 129

„Diese pseudepigraphische Schrift ist nach Esra benannt, der hier als Dialogpartner des Engels Uriel und Offenbarungsempfänger fungiert. Ihre Zählung als viertes Buch Esra verdankt sie der Reihenfolge der Esrabücher in der lateinischen Bibel (Vulgata), wo Esdras I das kanonische Esrabuch, Esdras II das Buch Nehemia, Esdras III den apokryphen Esra (eine durch drei Texte erweiterte Auswahl aus dem Ende von 2 Chr, sowie aus Esr, Neh), Esdras IV die von den christlichen Büchern V (= Kap. 1; 2) und VI (= Kap. 15; 16) gerahmte apokalyptische Schrift bezeichnet. Darum beginnt die von der Vulgata eingeführte Kapitel- und Verszählung dieser Schrift mit Kapitel 3 und endet mit Kapitel 14. In ihr erzählt der Apokalyptiker Esra sieben Visionen, die er im 30. Jahre nach dem Untergang Jerusalems (587 v. Chr.) in Babel gehabt habe.“

Lieferung 5: Die Apokalypse Abrahams

  • Autoren: Belkis Philonenko-Sayar, Marc Philonenko
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1982
  • Seiten: 53

„Die Apokalypse Abrahams hat Aufnahme gefunden in den russischen „Paläa“-Handschriften; aber ohne Zweifel ist sie nicht schon der ursprünglichen Redaktion der Paläa eingefügt worden; das bezeugt die Ungeschicklichkeit, mit der sie an die vorangehende Erzählung angeschlossen ist. Sie fügt sich recht und schlecht ein in eine Folge von Erzählungen, die Abraham gewidmet sind. Bei unseren Forschungen in den Bibliotheken von Moskau und Leningrad haben wir ein Dutzend der Paläa-Handschriften einsehen und vergleichen können, die sich über den Zeitraum von der ersten Hälfte des 14. und bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts verteilen.“

Lieferung 6: Das äthiopische Henochbuch

  • Autor: Siegbert Uhlig
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1984
  • Seiten: 324

„Wie andere Apokalypsen so versteht sich auch das Henochbuch als von einem Patriarchen der Urzeit verfaßt (vgl. Gen. 4,17; 5,18—24). Der „Siebente nach Adam“ (Jud 14), der mit Gott „wandelte“ und den Gott von der Erde aufnahm, wird in der literarischen Gestaltung der Apokalyptiker zum Propheten und Weisen: Er versteht die Hintergründe alles irdischen Geschehens und die Geschichte seines Volkes (LXXXV—XCI), das Handeln der Engel, auch das der bösen, die im eschatologischen Gericht vernichtet werden (vgl. VI—XIII u. ö.); während zweier Himmelsreisen erhält er kosmographische Kenntnisse (XVII—XXX VI), und schließlich weiht ihn Uriel in die kosmologischen Geheimnisse ein (LXXII—LXXXII). Diese ihm mitgeteilten Einsichten gibt Henoch in Lehr- und Strafreden (XCII—CV) an die Frevler und Frommen weiter und wird so zum prophetischen Mahner.

Daß sich in religionsgeschichtlich benachbarten Kreisen Gestalten mit ähnlichen Zügen finden, verwundert nicht.“

Lieferung 7: Das slavische Henochbuch

  • Autor: Christfried Böttrich
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1996
  • Seiten: 266

„Das sogen. slavische Henochbuch ist ein selbständiger Sproß am Stamm jener reichentwickelten Henochliteratur, die etwa vom 3. Jh. v. Chr. bis zum 1. Jh. n. Chr. in Blüte stand. Vor allem in dem sogen. äthiopischen Henochbuch floß ein Großteil jener Traditionen zusammen, die sich - maßgeblich unter dem Eindruck babylonischer Überlieferungen vom Urzeitweisen oder Kulturbringer - der Gestalt des Urvaters Henoch, des 7. nach Adam (Gen Jud 14), angeheftet und denselben zu einem der populärsten Vorbilder jüdischer Frömmigkeit in nachexilischer Zeit gemacht hatten. Uber die Verbreitung dieser Literatur geben nicht nur die aramäischen und griechischen Fragmente Auskunft, die dem Überlieferungszusammenhang von Hen(äth) angehören, sondern darüber hinaus auch die Spuren einer Iangen Nachwirkung der Henochgestalt, die sowohl bei Juden als auch bei Christen noch bis weit in das Mittelalter hineinreicht.“

Lieferung 8: Sibyllinen

  • Autor: Helmut Merkel
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 1998
  • Seiten: 105

„Die halb mythischen, halb historischen Prophetinnen, die den Namen Sibylle trugen, gehören zu den heidnische, jüdische und christliche Antike verbindenden Gestalten.

Die erste uns bekannte Erwähnung bei Heraklit gegen Ende des 6. vorchristl. Jahrhunderts stellt bereits bezeichnend gebliebene Züge dieser Prophetinnen heraus: „Die Sybille mit tobendem Munde Ungelachtes und Ungeschminktes und Ungesalbtes verkündend dringt mit ihrer Stimme durch Jahrtausende, veranlaßt durch den Gott“. Macht sich Aristophanes in seiner 424 aufgeführten Komödie „Der Frieden“ über falsche Weissagungen der Sibylle lustig, auch dadurch ihre Bekanntheit bezeugend, so spricht Platon respektvoll von der „Sibylle und anderen, die im Dienste der gotterfüllten Mantik vielen vieles richtig für die Zukunft vorausgesagt haben“. Aristoteles kennt schon mehrere Sibyllen.“

Lieferung 9: Zephanjas Apokalypsen

  • Autor: Bernd Diebner
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus
  • Erscheinungsjahr: 2003
  • Seiten: 110

„Antike und mittelalterliche Nachrichten über eine Zephanja-Apokalypse. […] Da diese Listen z. T. miteinander identisch sind, z.T. in wesentlichen Zügen übereinstimmen oder doch viele gemeinsame Merkmale aufweisen, dürften sie literarisch voneinander abhängen oder doch traditionsgeschichtlich miteinander verwandt sein. Deshalb werden die Listen trotz verschiedener Bezeichnungen vermutlich ein und dasselbe Buch im Auge haben, oder aber, falls (was wahrscheinlich ist) mit Augenschein nicht zu rechnen ist, es dürfte die Erinnerung an eine bestimmte, zu gewissem Ansehen gelangte Literatur in den Listen aufgehoben sein. Diese Vermutung wird durch eine Beobachtung des Kontextes unterstützt, in dem die Sophonias-Schrift erwähnt ist: soweit unsere Kenntnis der genannten Schriften überhaupt ein Urteil zulässt, können wir annehmen, dass es sich bei den verzeichneten Apokrypha zumeist um „apokalyptische“ Bücher handelt.“

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