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Augustinus von Hippo (Bibliothek der Kirchenväter | BKV) (10 Bde.)

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Produktbeschreibung

In seinem Amt als römischer Bischof war Augustinus von Hippo fleißiger Autor, dessen Denken sich noch heute in unserer Theologie und Philosophie niederschlägt. Als einer der vier Kirchenlehrer der Spätantike schuf er ein überaus umfangreiches Werk theologischer, exegetischer und homiletischer Schriften, von denen viele erhalten sind und sowohl Theologie als auch Philosophie bis heute beeinflussen. Er ist eine der am besten untersuchten Persönlichkeiten der Antike.

Auf der Grundlage des christlichen Glaubens verfasste er unter anderem das Werk „Bekenntnisse“, welches zu den einflussreichsten autobiografischen Texten der Weltliteratur gehört. Diese Sammlung enthält neben diesem Werk auch seine Vortragsreihe über das Johannesevangelium, viele seiner Briefe, systematische Theologien und einige weitere.

Diese deutsche Übersetzung, wiedergegeben durch Dr. Alfred Hofmann, Alfred Schröder, Michael Schmaus u. a., ist eine Ausgabe der Bibliothek der Kirchenväter (BKV).

  • Titel: Augustinus von Hippo
  • Reihe: Bibliothek der Kirchenväter (BKV)
  • Bände: 10
  • Autor: Augustinus von Hippo
  • Übersetzer: Dr. Alfred Hofmann, Alfred Schröder, Michael Schmaus u. a.
  • Seiten: ca. 3500
  • Erscheinung Original: 4./5. Jahrhundert
  • Erscheinung Übersetzung: 1914
  • Sprache: Deutsch
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Bekenntnisse (Confessiones)

  • Bearbeiter: Dr. Alfred Hofmann
  • Seiten: 330

Bereits 394 oder 395 hatte der greise Bischof Augustinus von Hippo durch den Primas von Numidien, Bischof Megatius von Calama, zum Mitbischofe weihen lassen; nach seinem Tode 395 oder 396 wurde er alleiniger Bischof. Um die Jahrhundertwende fühlte er sich gedrungen, das Resultat seines Lebens und Strebens zu ziehen. So entstand, für ihn zum Troste und zur Erbauung, anderen, zumal irrenden, als ein Denkmal der unerschöpflichen Liebe und Güte Gottes, die sich doppelt herrlich dem Sünder offenbart, sein berühmtestes Werk „Confessiones“. Streng genommen umfassen sie nur die Jahre von seiner Geburt bis zum Tode seiner Mutter Monnika, also 356–387. Arm an äußerer Handlung, an Tatsachen, sind sie um so reicher in der Ausmalung der verschiedenen Seelenzustände; sie sind die Geschichte seines Seelen- und Herzenslebens und geben authentischen Bericht über seine geistige Entwicklung.

Vom ersten katechetischen Unterricht (De catechizandis rudibus)

  • Bearbeiter: Patrick Huser
  • Seiten: 66

Auf die Bitte eines Diakons aus Karthago hin zeichnet Augustinus von Hippo die Regeln nach, die den Katechisten leiten sollen. - Nachdem er dargelegt hat, wie man die christlichen Wahrheiten nicht nur mit Methode, sondern auch mit Anmut und Leichtigkeit lehren kann, verbindet er die Vorschriften mit dem Beispiel und schlägt zwei Reden als Muster für die Unterweisungen vor, die man den Katechumenen geben soll.

Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat (De Civitate Dei)

  • Bearbeiter: Ottmar Strüber
  • Seiten: 668

„Teuerster Sohn Marcellin! In diesem an dich gerichteten Werke, mit dem ich zugleich ein Versprechen einlöse, habe ich es übernommen, den glorreichen Gottesstaat, sowohl wie er sich im Ablauf der Weltzeit darstellt, da er, „aus dem Glauben lebend“, unter Gottlosen pilgert, als auch wie er in der Stetigkeit des ewigen Wohnsitzes ruht, die er zur Zeit „in Geduld erhofft“, bis sich die Gerechtigkeit wendet zum Gerichte“, dann aber in Herrlichkeit erlangen wird mit dem letzten Sieg und in vollkommenem Frieden, diesen Gottesstaat also will ich verteidigen gegen die, die seinem Gründer ihre Götter vorziehen: ein großes und schweres Werk, doch Gott ist unser Beistand. Denn ich weiß, welcher Anstrengung es bedarf, um den Hochmut zu überzeugen, wie groß die Kraft der Demut sei, durch die sich, nicht angemaßt von Menschenstolz, sondern als ein Geschenk von Gottes Gnaden, eine Hoheit auswirkt, überragend alle menschliche Erhabenheit in ihrer zeitlich bedingten Wandelbarkeit. Denn der König und Gründer dieses Staates hat in der Schrift für sein Volk den Spruch des göttlichen Gesetzes verkündet des Inhalts: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“. Allein das, was Gott zusteht, äfft auch der aufgeblähte Geist menschlichen Hochmutes nach und lässt gern von sich rühmen, dass er die „Unterwürfigen schone und niederkämpfe die Stolzen“. Darum soll auch vom Weltstaat, der, lüstern nach Herrschaft, dennoch seinerseits, wennschon sich die Völker dienend beugen, von der Herrschbegierde beherrscht wird, hier die Rede sein, soweit es der Plan des Werkes erheischt und sich die Möglichkeit bietet.“

Vier Bücher über die christliche Lehre (De doctrina christiana)

  • Bearbeiter: P. Beda Szukics
  • Seiten: 188

Der umfangreiche, vier Bücher umfassende Traktat des heiligen Augustinus „De doctrina christiana“ ist nicht in einem Gusse entstanden. Der erste, größere Teil des Werkes (Buch I—III, 25) scheint um das Jahr 397 verfasst worden zu sein. Als Augustinus viele Jahre später an die Durchsicht seiner gesamten literarischen Arbeit ging, fand er das vorliegende Werk unvollendet und machte sich sofort an seine endgültige Fertigstellung; um 426 scheint es abgeschlossen gewesen zu sein. Um das Jahr 390 hatte der Donatist Tychonius (Ticonius) ein uns noch erhaltenes Werk verfasst, das den Titel „Liber regularum“ führt, worin er sieben Regeln zur Auffindung des Schriftsinnes aufstellte; dieses Werk kann als das erste lateinische Kompendium der biblischen Hermeneutik gelten. Denn aus dem christlichen Altertum sind, abgesehen von den Erörterungen der alexandrinischen und antiochenischen Schule über die Allegorie, nur wenige Werke zu verzeichnen, die den hermeneutischen Stoff einigermaßen ausführlich behandeln. Da sich aber die Arbeit des Tychonius leider nicht von häretischen Anschauungen freihalten konnte, so fühlte sich Augustinus gedrängt, ihr sein Werk „De doctrina christiana“ entgegenzusetzen. Übrigens schätzte Augustinus den Tychonius sehr hoch und bezeichnete ihn anerkennend als „hominem et acri ingenio praeditum et uberi eloquio“ (c. epist. Parmen. 1,14).

Vom Glauben und von den Werken (De fide et operibus)

  • Bearbeiter: Patrick Huser
  • Seiten: 64

„Es gibt Leute, die für eine unterschiedslose Zulassung aller zum Bade der Wiedergeburt in Christus Jesus, unserm Herrn sind, selbst wenn diese ein ganz abscheuliches und durch völlig offenkundige, schändliche Verbrechen gebrandmarktes Leben nicht ändern wollen, sondern sogar ungescheut erklären, sie wollten diesen Wandel auch noch weiterhin beibehalten. Wenn einer beispielsweise an einer Dirne hängt, so solle man von ihm nicht verlangen, dieses Weib vor allem zu verlassen und erst dann zur Taufe zu kommen, sondern obgleich er sein Verhältnis nicht aufgibt, vielmehr zu seiner Fortsetzung entschlossen ist und sich zu dieser Absicht sogar offen erklärt, so solle man ihn doch zur Taufe zulassen und ihn nicht daran hindern, auch als hartnäckiges Glied einer Buhlerin ein Glied Christi zu werden: nachträglich solle er dann allerdings über die Schwere seiner Sünde aufgeklärt und nach der Taufe über die Notwendigkeit einer Lebensbesserung unterrichtet werden.“

Fünfzehn Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)

  • Bearbeiter: Konrad Holzbauer, Rudolf Heumann
  • Seiten: 511

Das vorliegende Werk will dazu verhelfen, Gott, die dreieinige Wirklichkeit, wieder in die Mitte des Glaubensbewusstseins und des religiösen Lebens zu stellen, in die sie gehört. Die Übertragung des augustinischen Trinitätswerkes in die deutsche Sprache, die hier erstmalig erfolgt, will nicht nur einem geschichtlichen, sondern einem unmittelbar religiösen Anliegen dienen. Freilich auch das geschichtliche Interesse, das dies Werk verdient, ist wahrhaftig groß. Denn in ihm wohnt ein großer Teil dessen, was vom heiligen Augustinus unsterblich ist. Was er als Psychologe, Erkenntnistheoretiker, Metaphysiker, Theologe ausgedacht und der Folgezeit als unverlierbaren Besitz vermacht hat, ist nicht zum geringsten hier angesammelt und aufbewahrt. Insbesondere ist es das größte Denkmal, das sich der christliche Glaube und das aus dem Glauben fließende denkerische Bemühen um das unsagbarste christliche Geheimnis setzte. Dies allein würde es rechtfertigen, das Werk Augustins einem deutschen Leserkreis zugänglich zu machen. Aber es kommt noch etwas anderes hinzu. Es geht nicht um bloß wissenschaftliches Erkennen, sondern um liebendes Eindringen in den Abgrund Gottes, um heiligende Einsichten. Augustinus versucht hier mit Gott, tiefer in Gott hineinzuschauen und hineinzugelangen, nicht spitzfindige Fragen zu stellen und zu lösen, sondern in den Bereich des göttlichen Lichtes und der göttlichen Kraft einzutreten, um von daher den Geist zu erhellen und das Herz zu erwärmen.

Enchiridion oder Buch vom Glauben, von der Hoffnung und von der Liebe (Enchiridion ad Laurentiom, seu de fide, spe et caritate)

  • Bearbeiter: Patrick Huser, Rudolf Heumann
  • Seiten: 103

Alles, was Laurentius von Augustinus wissen will, geht letzten Endes auf eine richtige Auffassung der drei göttlichen Tugenden zurück: des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Diesen drei Tugenden hat er dieses Buch gewidmet.

Ausgewählte Briefe (Erster Teil) (Epistulae (Auswahl))

  • Bearbeiter: Uwe Holtmann
  • Seiten: 436

Die Bedeutung der Briefe eines Geistesriesen wie Augustinus für seine innere Entwicklung ist allzu bekannt, als dass über die Notwendigkeit ihrer Herausgabe und Übersetzung noch viele Worte zu verlieren wären. Augustinus’ Briefe behandeln philosophische Themata, Abstellung von Missbräuchen, innerkirchliche Kontroversen, Kämpfe gegen Irrlehren und Irrlehrer. Der gesamte uns vorliegende Briefwechsel umfasst nach der Maurinerausgabe (Editio tertia Veneta 1797) 270 Briefe, von denen 223 von Augustinus selbst geschrieben, 47 an ihn gerichtet sind. Die neue, unter den Auspizien der kaiserlichen Akademie in Wien erschienene und von Al. Goldbacher besorgte Ausgabe im Wiener Corpus scriptorum ecclesiasticorum hat bisher zwei neue Briefe bringen können, Nr. 92a an Cyprianus und Nr. 173a an Deogratias und Theodorus, und Nr. 185a, das Bruchstück eines Briefes an Bonifatius; ein weiterer neuer Brief findet sich bei Morin in der Revue Bénéd. 18, 1901, 241—256; er ist gerichtet an den Abt Valentin, den Adressaten von Nr. 214 und 215. Die Briefe haben sehr verschiedenen Umfang, vom kurzen Briefchen bis zur langausgedehnten, von Augustinus selbst als ‚Buch‘ bezeichneten Abhandlung. Die Adressaten wohnen in aller Welt, doch sind es meist Afrikaner.

Vier Bücher über das Symbolum an die Katechumenen (Sermo de symbolo ad catechumenos)

  • Bearbeiter: Uwe Holtmann
  • Seiten: 105

Unter dem Namen des hl. Augustinus pflegt man in den Ausgaben seiner Werke vier Bücher unter der Überschrift: de symbolo ad Catechumenos abzudrucken. Diese vier Schriften werden bald Bücher, bald Traktate und auch Reden genannt. Nach einigen einleitenden Bemerkungen über das Symbolum und die Pflicht, es auswendig zu lernen, geht Augustinus zur Besprechung der einzelnen Artikel über. Der allmächtige Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Erde; zum Herrn der Erde hat er den Menschen bestellt, aber dieser ist gefallen, unter die Botmäßigkeit des Teufels geraten. Gott Sohn ist ebenso allmächtig wie Gott der Vater; er ist kein zweiter Gott, sondern Vater und Sohn sind nur ein Gott (c. 1 u. 2). Wegen der Erlösung des gefallenen Menschen ist Gott Sohn wunderbar aus Maria der Jungfrau Mensch geworden. Seine ewige Geburt aus dem Vater ist noch wunderbarer, da Vater und Sohn gleich ewig sind; ein Bild dieser Zeugung ist das Feuer und sein Glanz. Durch sein Leben wollte er uns seine Geduld lehren, eine Geduld, welche wie die des Hiob frei von selbstsüchtigen Gedanken sein soll. Christus, nun im Himmel in der ewigen Seligkeit, wird aber von dort kommen, um die dann noch Lebenden und die bereits Gestorbenen oder auch um die Guten und die Bösen zu richten. Auch der hl. Geist ist wahrer Gott, da ihm Gott der Vater unsere Leiber zum Tempel gebaut hat. Ein anderer Tempel S. 352 Gottes ist die Kirche, die im Kampfe gegen die Häresieen immer siegreich ist. Durch die Taufe werden alle Sünden vergeben, nach der Taufe werden geringe Sünden durch das Gebet erlassen, schwere Sünden aber können nur durch die Kirchenbuße getilgt werden. Nichtgetaufte können überhaupt keine Vergebung der Sünden erwarten. Christus unser Haupt ist auferstanden, daher werden auch wir auferstehen und uns im ewigen Leben erfreuen.

Vorträge über das Johannes-Evangelium (Tractatus in Euangelium Iohannis)

  • Bearbeiter: Rudolf Heumann
  • Seiten: 1040

Dieses Werk enthält 124 ausführliche Vorträge von Augustinus von Hippo. Darin legt er fortlaufend das Johannesevangelium dar.

Augustinus von Hippo (* 13. November 354 in Tagaste (heutiges Souk Ahras), Algerien; † 28. August 430 in Hippo Regius (nahe dem heutigen Annaba), Algerien) war ein römischer Bischof und Kirchenlehrer. Er gilt als einer der vier lateinischen Kirchenväter des patristischen Zeitalters der Alten Kirche, deren Konsens in dogmatischen und exegetischen Fragen kanonische (verbindliche) Geltung zugesprochen wurde.

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